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NanoSphere® Frequently Asked Questions


Das „neue“ NanoSphere® - höchste Performance und höchste ökologische Sicherheit

Nach der Bekanntgabe der strategischen Vertriebspartnerschaft zwischen der Schoeller Technologies AG (Patentinhaberin von NanoSphere®) und der Clariant International Ltd. im September 2007 wurden inzwischen auch die Ausrüstungskomponenten auf die neue Kooperation ausgerichtet. Die „neue“ NanoSphere®-Ausrüstung erreicht nicht nur Spitzenwerte hinsichtlich Selbstreinigungseffekt, Öl- und Wasserabweisung sowie Abriebfestigkeit und Waschpermanenz – durch den Einsatz der modernsten C6-Fluorkarbontechnologie ist NanoSphere® ausserdem PFOA- und PFOS-frei. Diese Kombination aus höchster Performance und höchster ökologischer Sicherheit verleiht dem in der Schweiz entwickelten Produkt eine weltweite Alleinstellung.

Was ist „neu“ an NanoSphere®?
Für das „neue“ NanoSphere® haben die Forschungsteams von Clariant und Schoeller die neusten Technologien kombiniert und ein Produkt entwickelt, das nicht nur höchsten Anforderungen im Alltag entspricht, sondern heute schon auf die umweltbedingten Anforderungen der Zukunft ausgerichtet ist. Der Nanopartikel-Mix wurde insgesamt neu definiert. Ausserdem kommt eine neue Generation von Nanopartikeln in einer sehr stabilen Matrix zum Einsatz. Dadurch wird die Scheuerfestigkeit erhöht. Durch die Verwendung der zukunftsweisenden C6-Fluorchemie ist die NanoSphere®-Ausrüstung PFOA- und PFOS-frei. Dennoch erzielt sie aufgrund der neuen Rezeptur und des neuen Nanopartikel-Mix eine extrem hohe Wasser- und Ölabweisung und hält höchsten Waschanforderungen wie auch der chemischen Reinigung stand. Die Beschichtung ist sehr scheuerbeständig und die Schutzfunktion bleibt selbst unter hoher Belastung und nach häufigem Waschen dauerhaft aktiv.

Wie ist die Performance der neuen NanoSphere®-Ausrüstung?
Die Performance ist ebenso hoch wie diejenige der bisherigen Ausrüstung (siehe auch „Was bewirkt NanoSphere® genau / was ist das Spezielle daran?“) und gleichzeitig ist die Ausrüstung neuerdings PFOS- und PFOA*-frei. 
(BLOD = below limit of detection)*.

Können sich die Nanopartikel nicht lösen?
Nein, denn sie sind in einer speziell entwickelten Beschichtungsmatrix eingebunden, die dafür sorgt, dass sich die Millionen Nanopartikel auf der Stoffoberfläche nicht lösen können. Damit besteht beim Waschen, chemischen Reinigen oder Bügeln keine Gefahr der Verflüchtigung. Die heutigen Nanopartikel sind ausserdem bis 1700 °C thermostabil (siehe auch „Wie kann man wissen, dass sich keine Nanopartikel lösen?“)

Warum wird Fluorchemie verwendet?
Im 21. Jahrhundert haben wir uns an viele Eigenschaften und Funktionen von Bekleidung und Textilien gewöhnt. Eine hohe Wasser-, Öl- und Schmutzabweisung beispielsweise gehört zu den selbstverständlichen Anforderungen im Bekleidungssektor. Diese Eigenschaften werden durch den Einsatz von klassischer Fluorchemie realisiert.

Wie wird Fluorchemie hergestellt?
Am weitesten verbreitet sind heute Molekülketten mit der Bezeichnung „C8“. Sie bestehen aus 8 Kohlenstoffatomen und 17 Fluoratomen. Seit einiger Zeit wird C8-Chemie im Zusammenhang mit  PFOS (Perfluoroctansulfonat) und PFOA (Perfluoroctanacid) diskutiert. C8-Fluortelomere werden über einen Telomerisationsprozess erzeugt, wogegen PFOS-basierende Chemie über eine elektrochemische Fluorierung hergestellt wird.

Was ist PFOS?
PFOS (Perfluoroctansulfonat) ist eine biopersistente, bioakkumulative und toxische fluororganische Verbindung (PBT-Stoff). In der Europäischen Union tritt zum 27. Juni 2008 ein neues Gesetz in Kraft, das die Vermarktung und den Gebrauch von PFOS in allen EU-Mitgliedstaaten regelt. Es beschränkt die zulässige Menge an PFOS in Textilien oder anderen beschichteten Materialien auf unter 1 Mikrogramm pro Quadratmeter (oder in ppm – parts per million – ausgedrückt auf 1 ppm).

Was ist PFOA?
PFOA (Perfluoroctanacid) ist wie PFOS biologisch schwer abbaubar (biopersistent) und wurde im ppb-Niveau (parts per billion*) in der Umwelt und im Blut des Menschen entdeckt. Die Behörden, allen voran die EPA (amerikanische Umweltbehörde), suchen deshalb nach den Quellen, aus denen PFOA stammt, und wollen klären, wie PFOA in die Umwelt und in den menschlichen Körper gelangt. Derzeit sucht man intensiv nach den möglichen Eintragsquellen für PFOA. Für die Verwendung von PFOA ist ein Ausstiegstermin festgelegt. 
* Am 25. Januar 2006 wurden die Telomer- und Fluorpolymer-Hersteller von der EPA zur Teilnahme an einem globalen Stewardship-Programm in Bezug auf PFOA eingeladen. Dieses Programm beinhaltet die Verringerung der PFOA-Emissionen und die Reduktion von PFOA-Gehalten in Produkten um 95 % bis spätestens 2010. Ab 2015 soll auf die Verwendung von PFOA vollkommen verzichtet werden. Gleichzeitig hat die EPA in ihrem „Entwurf zur Risikobewertung von PFOA“ aber auch darauf hingewiesen, dass aufgrund der ihr heute vorliegenden Informationen für die Verbraucher keine Veranlassung besteht, auf industrielle oder Konsumprodukte auf Basis von perfluorierten Verbindungen zu verzichten.


Wie entsteht PFOS/PFOA?
PFOS wird über elektrochemische Fluorierung (ECF-Verfahren) hergestellt. PFOS-basierende Materialien wurden neben anderen Einsatzgebieten auch zur Herstellung von Wasser und Öl abweisenden Produkten herangezogen. Der grösste Hersteller hat jedoch im Jahre 2002 die Produktion dieser Rohstoffe eingestellt. PFOA wird seit Jahrzehnten als Emulgator für die Herstellung von Polytetrafluorethylen (PTFE) benutzt und für diese explizit erzeugt. Obwohl bei der Herstellung von C8-Fluortelomeren weder PFOA noch PFOS im Produktionsprozess verwendet werden, können PFOA-Spuren als Verunreinigung auftreten.

Warum ist die C6-Fluorchemie zukunftsweisend?
Am weitesten verbreitet sind heute Molekülketten mit der Bezeichnung „C8“. Sie bestehen aus 8 Kohlenstoffatomen und 17 Fluoratomen. Seit einiger Zeit wird C8-Chemie im Zusammenhang mit  PFOS (Perfluoroctansulfonat) und PFOA (Perfluoroctanacid) diskutiert (siehe auch „Wie entsteht PFOS/PFOA?“). Nach intensiver Forschungs- und Entwicklungszusammenarbeit wurde die NanoSphere®-Technologie überarbeitet und verwendet jetzt eine zukunftsorientierte C6-Fluorchemie (d. h. Molekülketten bestehend aus 6 Kohlenstoffatomen und 13 Fluoratomen). Selbst mit hochsensiblen Messmethoden, die Verunreinigungen bis in die Grössenordnung von 25 ppb* (parts per billion – 25 Teile einer Milliarde) erfassen, können weder PFOA- noch PFOS nachgewiesen werden. Die „neue“ NanoSphere®-Ausrüstung gilt deshalb als PFOA- und PFOS-frei. Sie verbindet damit bereits heute moderne Funktionalität mit den ökologischen Anforderungen, welche zukünftig an die Fluorchemie gestellt werden.
* 1 ppb ist vergleichbar mit einem Tropfen Tintenflüssigkeit in einer Bahn eines öffentlichen Schwimmbades oder mit einer Sekunde im Zeitverlauf von 32 Jahren.


Ist die Anwendung einfach und sicher?
Die neu formulierten Komponenten für diese zukunftsorientierte Ausrüstungstechnologie können nach vorgegebener Einsatzmenge einfach und direkt in die Appreturflotte eingearbeitet werden. Durch eine wässrige stabilisierte Formulierung wird auch sichergestellt, dass die Nanopartikel bei der Weiterverarbeitung in den Betrieben nicht eingeatmet werden können. 
 
Hat die neue NanoSphere®-Ausrüstung ein Nano-Zertifikat?
Die neue Formulierung wurde wiederum durch das international tätige Forschungsinstitut Hohenstein begutachtet. Der Beschichtung werden sowohl im Neuzustand als auch nach einer mechanischen Belastung von 5000 Scheuertouren und 30 Waschzyklen (mit anschliessender Wärmebehandlung) sehr hohe und beständige hydrophobe und oleophobe Fähigkeiten attestiert. „Es handelt sich auch bei der neuen NanoSphere®-Ausrüstung eindeutig um Nanotechnologie“, attestiert Dr. Jan Beringer, Prüfungsleiter und Direktor der Abteilung Textile Dienstleistungen und Innovationen. „Wir haben auch die biologische Unbedenklichkeit in Form einer möglichen biologischen Aktivität (Zytotoxizitäts*- und Genotoxizitätstest* bzw. HET-CAM*) getestet. NanoSphere® hat alle Tests mit sehr guten Noten bestanden und ist unbedenklich.“ 
*Die Hautverträglichkeit bzw. das mögliche Verhalten bei der Gebrauchsbelastung wurde wiederum durch Zyto- bzw. Genotoxizitätstests untersucht. Beim Zytotoxizitätstest, der als Basis für alle Medizinprodukte anerkannt und erforderlich ist, wird gemessen, ob sich zelltoxische Substanzen während des Gebrauchs freisetzen können. Der Genotoxizitätstest untersucht die eventuell mutagene Wirkung von chemischen Stoffen. Bei beiden Tests wurde keine biologische Aktivität festgestellt. Auch Indikatoren für mögliche Hautirritationen oder Anzeichen auf eine Gewebeunverträglichkeit wurden untersucht. Der HET-CAM, auch Hühnerei-Test genannt, ist ein Verfahren zur Überprüfung der Hautverträglichkeit von Chemikalien. Die Abkürzung steht für Hühnerei-Test an der Chorion-Allantois-Membran.




NanoSphere® Allgemein

Produkt & Produktleistung

Was ist NanoSphere®?
NanoSphere® ist eine neue Ausrüstungstechnologie, die für eine natürliche Selbstreinigung und extrem hohe Wasser- und Schmutzabweisung von Textilien sorgt. Die Basis dazu bietet die Nanotechnologie. Mittels Nanotechnologie wurde es möglich, den in der Natur beobachteten Antihaft- und Selbstreinigungsprozess bestimmter Pflanzen oder Insekten auf Textilien zu übertragen. Dazu wird die Oberfläche eines Textils durch Nanopartikel gezielt verändert.


Wie funktioniert NanoSphere®?
Normalerweise haben imprägnierte Textilien eine glatte Oberfläche. Glatte Oberflächen bieten Schmutz viel Kontaktfläche, auf der er gut haften kann. Durch die NanoSphere®-Ausrüstung hingegen wird eine strukturierte Oberfläche geschaffen. Auf dieser strukturierten, „hügeligen“ Oberfläche finden Wasser, Schmutz und Substanzen jeglicher Art keinen Halt. Sie perlen einfach ab oder können leicht mit etwas Wasser abgespült werden.


Was sind Nanopartikel?
Der Begriff „Nano“ umschreibt eine neue Dimension. Ein Nanometer entspricht einem Millionstel Millimeter. Für NanoSphere® werden unterschiedliche strukturgebende anorganische Nanopartikel eingesetzt. 

Was bewirkt NanoSphere® genau / was ist das Spezielle daran?

Hohe Wasserabweisung
Auf NanoSphere®-Textilien perlen Wassertropfen, z. B. bei lang anhaltendem Regen, einfach und zuverlässig ab. 

Natürliche Selbstreinigung
Öl, Schmutz und Staub bleiben auf der NanoSphere®-Oberfläche nicht haften oder lassen sich mit etwas Wasser leicht abspülen.

Dauerhafte Schutzfunktion
Durch die extrem hohe Scheuerbeständigkeit bleibt die NanoSphere®-Schutzfunktion auch bei starker Beanspruchung, häufigem Waschen oder Reinigen dauerhaft erhalten.


Wie kann ich das testen?
Nehmen Sie ein Stück Stoff oder ein gekauftes Endprodukt, das mit NanoSphere® ausgerüstet ist, und tropfen Sie Wasser oder Ketchup, Honig, Salatsauce, Cola, Rotwein etc. darauf. Sie werden sehen, dass diese Substanzen einfach abrollen. Bleiben Rückstände, können diese ganz leicht mit Wasser abgespült werden.
 

Wo ist der Unterschied zu einer normalen Imprägnierung?
Man kann generell sagen und auch nachweisen, dass NanoSphere® eine bessere Performance in Bezug auf die Wasser-, Schmutz- und Ölabweisung sowie auf die Wasch- und Reinigungspermanenz hat. Und das alles ohne Einfluss auf die Atmungsaktivität (siehe auch „Hat NanoSphere® Einfluss auf die Atmungsaktivität von Textilien?“).


Kann ich Bekleidung mit NanoSphere®-Ausrüstung waschen?
Ja, problemlos, die Waschpermanenz ist sogar im Vergleich zu anderen Ausrüstungen um einiges höher.


Kann Bekleidung mit NanoSphere® chemisch gereinigt werden?
Ja, Textilien mit NanoSphere®-Ausrüstung können bedenkenlos chemisch gereinigt werden.


Wie lange hält NanoSphere® auf dem Textil?
Sehr lange. Man kann Bekleidung oft waschen oder reinigen (je nach Basismaterial bis zu 50 bis 70 Mal)


Was kann ich tun, wenn der Effekt nachlässt?
Eine Wärmebehandlung durch Bügeln oder Zugabe in den Wäschetrockner reaktiviert die Funktionalität. Das gilt für die gesamte Lebensdauer der Bekleidung.


Eignet sich NanoSphere® für alle Textilarten?
Ja, NanoSphere® ist für nahezu alle Arten und Zusammensetzungen von Textilien problemlos applizierbar. Falls erwünscht und um vor einer Produktion die absolute Gewissheit zu haben, können Testmusterungen in den Clariant-Labors gemacht werden. 


Hat NanoSphere® Einfluss auf die Atmungsaktivität von Textilien?
Nein, denn es kann sich kein Film / keine Barriere bilden. Das Textil durchläuft während der Ausrüstungsphase mit NanoSphere® ein Wasserbad. Dabei legen sich die darin enthaltenen Nanopartikel um die einzelnen Fasern. Die Faserzwischenräume bleiben bestehen und die Atmungsaktivität ist intakt (siehe auch „Wo ist der Unterschied zu einer normalen Imprägnierung?“). 


Kann NanoSphere® auch auf andere Materialien appliziert werden?
Wir sind im textilen Umfeld tätig und können nur für diesen Bereich sprechen (siehe auch „Eignet sich NanoSphere® für alle Textilarten?“).


Was bedeutet Abriebfestigkeit?
Das heisst, dass der Wasser und Schmutz abweisende Effekt auch bei einer starken Scheuerbeanspruchung (beispielsweise durch ständiges Reiben eines schweren Rucksacks im Schulter-, Brust- und Rückenbereich) nicht verloren geht. Das ist bei klassischen Imprägnierungen nicht der Fall.


Haben alle Imprägnierungen eine Abriebfestigkeit?
Nein, diese spezielle Eigenschaft verdanken wir der Nanotechnologie. Das ist ein grosser Mehrwert, den wir durch die neuen Nanopartikel garantieren können. Die Idee zu diesen Nanopartikeln hat Schoeller entworfen und sie dann mit der Industrie aktiv umgesetzt.


Was bedeutet „naturally self-cleaning“?
Es gibt unterschiedliche Formen von „natürlicher Selbstreinigung“. Wer hat nicht schon erlebt, dass ein Salatöl- oder Karottenfleck auf dem Hemd plötzlich verschwunden ist, nachdem er lange dem Sonnenlicht ausgesetzt war? Auch der Wind leistet seinen Beitrag, um Verschmutzungen zu reinigen. Sonne und Wind sind nicht immer zur Stelle. Deshalb bezeichnen wir mit „naturally self-clearning“-Effekt eine weitere Form: den natürlichen Antihaft- und Reinigungseffekt von gewissen Pflanzen oder Insekten. Auf der strukturierten Oberfläche eines Blattes oder Flügels nehmen Wassertropfen eventuell vorhandene Schmutzpartikel einfach mit, wenn sie herunterrollen. Das Gleiche passiert bei der NanoSphere®-Oberfläche. Mit Hilfe von Wasser lassen sich Schmutzpartikel und Substanzen aller Art einfach abspülen.


Kann man den NanoSphere®-Effekt mit dem „Lotus-Effekt“ vergleichen?
Ja. Das Lotusblatt hat ebenfalls eine strukturierte und keine glatte Oberfläche und bleibt deshalb immer sauber. NanoSphere® funktioniert ähnlich: Auf der strukturierten Textiloberfläche kann Schmutz nicht gut haften und rollt selbstständig ab oder kann einfach mit etwas Wasser abgespült werden.


Sind Textilien mit NanoSphere® für Industriewäsche geeignet?
In vielen Fällen ja. Da es aber nach Ländern und Märkten sehr unterschiedliche Standards für Industriewäschen gibt, empfehlen wir immer, zuerst einen konkreten Test zu machen.

 

Produktion & Qualitätssicherung

Wie wird die Qualität der verschiedenen Textilien mit NanoSphere®-Ausrüstung garantiert?
Jedes Textil, das mit NanoSphere® ausgerüstet wird, wird in einem globalen Testsystem erfasst. Direkt nach der Produktion werden diese Textilien dem zuständigen Clariant-Labor übergeben und die Funktionalität der Textilien wird überprüft. Sie werden erst dann zum Verkauf an die Bekleidungshersteller freigegeben, wenn die Qualität zu 100 % den weltweit gültigen NanoSphere®-Qualitätskriterien entspricht.
 
Wo kann ich ein NanoSphere®-Muster bestellen?
Einfach unter info(at)nano-sphere.ch eine Anfrage per Mail senden und Sie erhalten umgehend erste Informationsmaterialien zusammen mit einem kleinen Textil-Testmuster.
Wünschen Sie eine Demonstration von NanoSphere® auf Ihrem eigenen Textilmaterial, wenden Sie sich bitte an Clariant.

Märkte & Zielgruppen

Für welche Bereiche/Märkte eignet sich NanoSphere®?
NanoSphere® ist in fast allen Bereichen und Märkten sinnvoll. Angefangen von der  Freizeitbekleidung über Sportoutfits bis hin zur Business- und Workwear oder Heimtextilien und technischen Textilien wie Markisen oder Sonnenschirmen. Denn NanoSphere® macht das Leben ein bisschen einfacher und hilft mit, dass die textilen Produkte länger sauber bleiben.


Wie steht es mit der Beeinflussung der Umwelt durch NanoSphere®?
Dadurch, dass NanoSphere® weniger verschmutzt, kann Bekleidung auch weniger oft und bei weniger hohen Temperaturen gewaschen werden. Das spart Wasser, Energie und Waschmittel und ist positiv für die Umwelt.


Was bedeutet bluesign® bzw. der bluesign®-Standard?
Der bluesign®-Standard ist der weltweit strengste Produktionsstandard in Bezug auf EHS-Anforderungen (Environment, Health and Safety). Der bluesign®-Standard garantiert den höchstmöglichen Ausschluss von Substanzen, die für Mensch und Umwelt schädlich sein könnten, und er fördert eine Ressourcen schonende Herstellung. Weitere Informationen finden Sie unter www.bluesign-tech.com.

Patentierung & Marketing & Labeling

Wie kann ich NanoSphere®-Etiketten bestellen?
Wenden Sie sich an die Schoeller Technologies AG in der Schweiz. Senden Sie eine Mail an: Labeling(at)nano-sphere.ch.


Ist die NanoSphere®-Technologie patentiert?
Ja, NanoSphere® ist eine durch Patente geschützte Technologie. Die Patente gehören der Schoeller Technologies AG.


Wie kann man NanoSphere®-Produkte im Handel erkennen?
Zahlreiche Endprodukte sind mit einer Anhänge- oder Webetikette oder anderen Marketingtools am POS (Verkaufspunkt) gekennzeichnet. Sie können aber auch unter www.nano-sphere.ch im Bereich „where to buy“ einen Teil unserer Kunden (Apparel Brands) mit Link zu deren Produkten ansehen.

Wo kann ich Promotionsmaterial für NanoSphere® bestellen?
Als Markenhersteller mit einem „Trademark Agreement“ mit der Schoeller Technologies AG können Sie unter www.nano-sphere.ch in der Rubrik „promotional material“ alle aktuellen Promotionsmaterialien ansehen und auch direkt bestellen. Bei weitergehenden Wünschen wenden Sie sich bitte per Mail an: marketing(at)nano-sphere.ch.


Was muss ich tun, wenn ich eine Technologie-Lizenz haben möchte?
Kontaktieren Sie Clariant International AG oder Schoeller Technologies AG oder senden Sie eine E-Mail an ipr(at)nano-sphere.ch.


Was muss ich tun, wenn ich eine Marken-Lizenz haben möchte?
Kontaktieren Sie Schoeller Technologies AG oder senden Sie eine E-Mail an ipr(at)nano-sphere.ch.

Kooperation Clariant & Schoeller

Was macht Clariant?
Clariant International AG ist verantwortlich für den Ausbau des Lizenzpartner-Netzwerks (Produktion), den Verkauf der Chemikalien, den technischen Support und die Qualitätskontrolle.


Was macht Schoeller?
Die Schoeller Technologies AG zeichnet für den Verkaufs-, Marketing-, Branding- und Patentbereich von NanoSphere® verantwortlich.

Wer ist Clariant International AG?
Clariant ist ein weltweit führendes Unternehmen der Spezialitätenchemie. Die starken partnerschaftlichen Beziehungen, die Verpflichtung zu hervorragendem Service und das umfassende Anwendungs-Know-how machen Clariant zum bevorzugten Partner seiner Kunden.

Clariant ist auf fünf Kontinenten mit mehr als 100 Konzerngesellschaften vertreten und beschäftigt rund 21.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Jahr 2007 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von rund 8,5 Milliarden Schweizer Franken. Hauptsitz ist Muttenz bei Basel.

Clariant ist in vier Divisionen unterteilt: Textile, Leather & Paper Chemicals, Pigments & Additives, Functional Chemicals und Masterbatches.

Clariant setzt auf nachhaltiges Wachstum, das auf der eigenen Innovationskraft beruht. Die innovativen Produkte von Clariant spielen in den Herstellungs- und Verarbeitungsprozessen seiner Kunden eine entscheidende Rolle oder verleihen deren Endprodukten wertsteigernde Eigenschaften. Der Erfolg des Unternehmens beruht auf dem Know-how seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und deren Fähigkeit, neue Kundenbedürfnisse frühzeitig zu erkennen und gemeinsam mit den Kunden innovative und effiziente Lösungen zu entwickeln.

Wer ist Schoeller Technologies AG?
Schoeller Technologies AG ist eine in der Schweiz ansässige und global agierende Lizenzierungsfirma für innovative Textiltechnologien. Das Unternehmen fördert die Entwicklung von neuen, wegweisenden Textiltechnologien durch den Einsatz von internationalen und interdisziplinären F&E-Teams und hält die Rechte am geistigen Eigentum (Patente und Handelsmarken). Neben der Vergabe von Produktions- und Handelsmarkenlizenzen organisiert das Unternehmen zusammen mit ausgewiesenen Produktionspartnern die weltweite Verfügbarkeit von Technologien. Schoeller Technologies AG vertreibt ausserdem Technologieprodukte und unterstützt die Lizenznehmer in technischen Belangen sowie in Marketing und Verkauf.

Wem gehört das Patent?
Der Schoeller Technologies AG.

Nanotechnologie generell

Was versteht man unter Nanotechnologie?
Bei der Nanotechnologie geht es vor allem um eine neue Dimension:
Ein Nanometer = 1 Millionstel Millimeter. Auf dieser Ebene treffen in der Forschung viele Wissenschaften aufeinander. Ob Chemie, Physik, Biologie oder Medizin – es können eigentlich alle Bereiche sein. Man kann sich das so vorstellen, dass die Nanotechnologie Brücken baut von und zu den anderen Wissenschaften. Deshalb können auf dieser Ebene völlig neue Produkte entstehen. Die Nanotechnologie ist eine Querschnittstechnologie und gilt – auch im Textilbereich – als eine Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts.

Seit wann gibt es die Nanotechnologie?
Die Nanometerebene hat immer schon existiert. Man weiss zum Beispiel, dass die Ägypter vor 2000 Jahren für ihre Hieroglyphen schwarze Farbe verwendeten, die zur Hauptsache aus nanokleinen Russteilchen bestand. Insofern gibt es „Nano“ oder Nanopartikel schon lange. Nur: Diese Dimension war nicht aktiv erreich- und beherrschbar. Erst durch den technologischen Fortschritt – mit teuren Spezialwerkzeugen wie einem AFM (Atomic Force Microscope) oder der Rasterelektronenmikroskopie (REM) – wurde diese Ebene sichtbar und zugänglich.

Was ist Nano und was nicht? 
Im gesamten Nano-Umfeld konnte man sich bisher noch nicht auf eine einheitliche  Definition einigen. Im Allgemeinen wird von „Nanotechnologie“ gesprochen, wenn Strukturen unterhalb von 100 nm gezielt genutzt oder beeinflusst werden.


Können die Nanopartikel in die Haut eindringen?
Nein, das ist bei der NanoSphere®-Ausrüstung nicht der Fall. Die Nanopartikel sind einerseits in einer speziellen Mischung gebunden und werden andererseits bei hohen Temperaturen und in einer speziell entwickelten Beschichtungsmatrix auf dem Textil fixiert. Das zeigen sowohl unsere Permanenztests als auch z. B. die Analysen durch die Hohensteiner Institute.


Wie kann man wissen, dass sich keine Nanopartikel lösen?
NanoSphere® wird nun seit Jahren u. a. im Schweizer Betrieb der Schoeller Textil AG appliziert. Um die Arbeitsbedingungen und die Sicherheit für die Mitarbeiter bzw. die weiteren Verarbeiter in der textilen Kette und die Verbraucher proaktiv zu überprüfen, wurde u. a. eine aufwändige Abluftmessung von neutralen Unternehmen realisiert. Das Resultat: Es konnte keine einzige Nanopartikel gefunden werden. Alles ist „unter Kontrolle“ und es besteht kein Risiko für Mitarbeiter, Verbraucher, Luft und Abwasser.